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2013/05/13: Bundeskunstpreis für HFBK-Performerinnen

Im Rahmen des 21. Bundeswettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) »Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus« sind die fünf HFBK-Studentinnen Tomma Brook, Franziska Kabisch, Anna Mieves, Alice Peragine und Zuza Spyczak von Brzezinska aus der Klasse von Prof. Michaela Melián als Performancegruppe Klunker für ihre Performance »Willkür« mit dem Bundeskunstpreis ausgezeichnet worden. Die Gruppe erhält einen Anteil von 5.000 Euro des Preisgeldes von insgesamt 20.000 Euro, das in diesem Jahr auf vier Preisträger/innen verteilt wurde. Damit ging der Preis zum zweiten Mal in Folge an Studierende der HFBK Hamburg: 2011 war Annika Kahrs für ihre Videoarbeit »Strings« mit 10.000 Euro ausgezeichnet worden.

Die Preisverleihung fand am 2. Mai 2013 in der »Atlas 2013« betitelten Ausstellung aller Nominierten in der Bundeskunsthalle in Bonn statt. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Ulrike Kremeier (Direktorin Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus – Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst), Roland Nachtigäller (Künstlerischer Direktor Marta Herford) und Nicolaus Schafhausen (Direktor der Kunsthalle Wien).

Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb wird vom Deutschen Studentenwerk (DSW) organisiert und seit 1983 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Ausstellung soll einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Ausbildung in Deutschland geben. Bis zum 2. Juni 2013 präsentieren insgesamt 56 Studierende, die von den 24 deutschen Kunsthochschulen für den Wettbewerb nominiert wurden, ihre Arbeiten in der Bundeskunsthalle.

Im Rahmen der Ausstellung »Atlas 2013« zeigt »Klunker« bis zum 2. Juni ein umfangreiches Performance-Programm im Transformer in der Bundeskunsthalle in Bonn.
www.klunker.is

Atlas 2013 – 21. Bundeswettbewerb Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus

Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn

3. Mai – 2. Juni 201, Di +Mi 10–21 Uhr, Do–So 10–19 Uhr

www.bundeskunsthalle.de