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14. – 15.12.2020
Open Call ‚Zukunft‘ – ein Bewerbungstraining mit Annette Hans

  • Ort:

  • Analog-Workshop in Einzelsitzungen

Es gibt zahlreiche Situationen im Berufsalltag von Künstler*innen, in denen sie Bewerbungen bei Förderprogrammen einreichen müssen, wobei Ausschreibungen häufig einen thematischen Fokus haben, die es in den Bewerbungen zu berücksichtigen gilt.

Dieser Workshop bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit anhand eines thematisch bewusst breit gewählten fiktiven Open Calls ein Bewerbungstraining in mehreren Schritten mit Annette Hans (Künstlerische Leiterin Kunstverein Harburger Bahnhof) zu absolvieren.

Die Bewerbung erfolgt mit einem Artist Statement, Portfolio, Projektvorschlag und einem Kostenplan auf die unten stehende Ausschreibung. Anschließend werden – je nach Situation real oder digital – konstruktiv-kritische one-on-one-Gespräche über Inhalt und Erscheinungsform der eingegebenen Bewerbung geführt.

Zukunft?

Zukunft spielt in unseren Leben eine maßgebliche Rolle: individuell und gesellschaftlich. Bei politischen Wahlen ebenso wie bei alltäglichen Entscheidungen des Einzelnen wirken wir darauf ein. Die Frage nach der Zukunft wirkt im Großen wie im Kleinen: An (potentiell globalen) Wendepunkten, wie der Corona-Pandemie oder anderen einschneidenden Erlebnissen ebenso wie wenn es um die Frage geht, wie geht es nach dem Abschluss weiter? Das Verhältnis zur Zukunft hat sich durch die Corona-Pandemie verkompliziert – bzw. ihre Komplexität in den Vordergrund treten lassen: Zukunft ist ein stückweit angehalten, wenn alles zum Stillstand kommt und unklar bleibt, wann und wie es weitergeht. Dabei ist Zukunft eine zeitliche Kategorie dessen, was nach der Gegenwart kommt, aber potentiell auch eine Kategorie von Utopien: Wie will man, dass es weitergeht?

Damit verbunden ist dann die Möglichkeit, darauf einzuwirken: Zukunft passiert (und macht unter Umständen Angst) und Zukunft wird gemacht. Sollen die Ding (gesellschaftlich / persönlich) so weitergehen wie bisher? Oder gibt es Träume und Begehren nach Veränderung (auch wenn Kapitalismus und Konsum von unseren neoliberalen Subjektivitäten gerne eine permanente Reproduktion von Status Quo möchten)?

Auf Grundlage dieser Zeilen, die als mögliche Denkanstöße zu lesen sind, bewerben sich Interessierte bitte mit folgenden Unterlagen:

  • Artist Statement: Geben Sie in max. 1000 Zeichen einen Einstieg in Ihre Arbeit
  • Portfolio mit Abbildungen Ihrer künstlerischen Arbeit: Fügen Sie ggf. gerne Vimeo- oder andere Links bei, wenn es sich um Videos etc. handelt
  • Projektvorschlag: Skizzieren Sie kurz (max. 1 DIN A4-Seite) ein künstlerisches Vorhaben in Bezug auf die Ausschreibung
  • Kostenplan: Skizzieren Sie die angenommenen Kosten für Ihr Vorhaben

Anmeldung (für max. 20 Teilnehmer*innen) bis spätestens 6.12.2020 digital (bitte achten Sie auf eine angemessene Dateigröße) unter swaantje.benson@hfbk.hamburg.de
Die Workshop-Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Dieser Workshop richtet sich an Studierende im Abschlussjahr und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?