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25.8.2020, 18:00 Uhr
FolgenD*: Nora Sternfeld

  • Ort:

  • Offline: HFBK, Lerchenfeld 2, Folgendes-Raum im 2. OG Online: über BigBlueButton: www.bbb.hfbk.net/b/hei-tte-6tm

“How can we act together in a world that isolates us?”
Nora Sternfeld rephrasing Judith Butler

Ein Gespräch zwischen Nora Sternfeld und In the Meantime mit anschließendem Austausch in Kleingruppen.
Im Gespräch gibt Nora Sternfeld Einblick in ihre Projekte, (z.B. The Partisan Café, Bergen Assembly 2016) und führt in einige Begriffe und Gedanken ein, die ihre Arbeit durchziehen, wie etwa „verlernen“ und „das radikaldemokratische Museum".
Gemeinsam wollen wir darüber nachdenken, wie eine kollektive Wissensproduktion an einer Kunsthochschule aussehen kann, die nicht nur kritische Inhalte, sondern ebenso kritische Strukturen anstrebt. Sowie darüber, welche Räume wir benötigen, um gemeinsam diskriminierungskritisch und hierarchiearm im Hinblick auf eine andere Zukunft lernen zu können.

Nora Sternfeld ist Kunstvermittlerin, Kuratorin und ab Oktober 2020 Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Derzeit ist sie documenta-Professorin an der Kunsthochschule Kassel. Sie ist Mitbegründerin und Teilhaberin von trafo.K (Büro für Bildung, Kunst und kritische Wissensproduktion, Wien) und Teil des Kollektivs freethought (Plattform für Forschung, Bildung und Produktion, London). Sie schreibt unter anderem über antirassistisches Kuratieren, kritische Bildung, institutionelle Ausschlüsse und Möglichkeiten der Wiederaneignung des neoliberalisierten Partizipationsbegriffs.

Logistik
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Sie wird 1,5 h dauern. Es wird eine kurze Pause geben. Es kann entweder zugehört oder aktiv teilgenommen werden. Es ist kein spezifisches Vorwissen nötig. Die Teilnahme ist offline im Folgendes-Raum (geringe Personenanzahl) und online (unbegrenzt) über BigBlueButton möglich.

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Herzlich laden wir Sie zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie zur Verleihung des Hiscox-Kunstpreises am 4. November ab 18 Uhr im Livestream ein – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.