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4. – 11.6.2020
getting things done II mit Birgit Effinger

  • Ort:

  • Online

Aufgrund der hohen Nachfrage: Online-Workshop am 4./11. Juni 2020
Gruppentermine: 11.00 – 12.30 Uhr, 13.30 – 15.00 Uhr
30-minütiges Einzelcoaching im Anschluss am 11.6. nach Terminvergabe.

„Ich möchte meine Arbeit langfristig durchführen und auch davon leben können“ – ein Vorhaben, von dem jeder träumt, das freilich auch Planungsumsicht und Selbstorganisation erfordert. Gerade in Corona-Zeiten stehen Künstler*innen vor besonderen Herausforderungen. Denn künstlerisches Handeln braucht neben dem notwendigen Talent auch ausreichende Ressourcen. In dem Online-Workshop begreifen wir künstlerische Praxis als kreative Arbeit wie auch als unternehmerisches-strategisches Modell und bringen Denken, Planen und Handeln zusammen. Thematisiert werden verschiedene Aspekte freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit wie auch die Organisation der beruflichen Infrastruktur:

  • Wer ist mein Publikum? Wer sind meine Ansprechpartner?
  • Was muss ich zum Thema Steuern wissen? Wie melde ich mich beim zuständigen Finanzamt an?
  • Was ist bei der Anmeldung zur Künstlersozialkasse zu beachten?
  • Was ist bei der Anmeldung zur Künstlersozialkasse zu beachten?
  • Welche Mitgliedschaften machen Sinn?

‚Getting Things Done‘ bietet erste Hilfestellung bei den ersten Schritten in die berufliche Selbstständigkeit und der unternehmerischen Positionierung als Freiberufler*in.

Der Workshop findet statt in 3 digitalen Videokonferenezen und einem anschließenden 30-minütigen Einzelcoaching zur Klärung von individuellen Fragen.

Bitte für den Workshop relevante Unterlagen (Portfolio, Fotos etc.) bereithalten.

Birgit Effinger ist Kunstwissenschaftlerin und unterstützt Künstler*innen, Gestalter*innen und Filmemacher*innen mit Coaching und Lehre an verschiedenen europäischen Kunsthochschulen bei der proaktiven Gestaltung ihrer beruflichen Laufbahn. Sie engagiert sich im Bereich Weiterbildungsmanagement und hat im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeiten als Projektleiterin des Goldrausch Künstlerinnenprojekts und Mentorin ein breites Methodenrepertoire entwickelt und ihre Fähigkeiten als adressatenorientierte Vermittlerin beruflicher Kompetenzen mit dem Empowerment zahlreicher Künstler*innen mehrfach unter Beweis gestellt. Zudem schreibt sie regelmäßige Beiträge in Kunstzeitschriften und Katalogen zu den Arbeitsschwerpunkten: Professionalisierung in den Künsten, Fragen des politischen und ästhetischen Handelns, aktuelle Kunst und ihre Diskurse.

Anmeldung (für maximal 10 Teilnehmer*innen) unter professionalisierung@hfbk.hamburg.de
Die Vergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Dieser Workshop richtet sich an HFBK-Studierende im Abschlussjahr und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?