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22. – 23.6.2019
Sommer des Wissens 2019

Samstag, 22. Juni, 13-14 Uhr
Hauptbühne, Rathausmarkt

YAYACLA (Robin Hood)

Little John: You know something, Robin? I was just wonderin’. Are we good or bad guys? You know. I mean, uh, our robbin’ the rich to feed the poor. (aus Walt Disneys Robin Hood)

Daniel Hopps Performances bestehen aus der Inszenierung sozialer Situationen und ihrer filmischen Begleitung. Für YAYACLA (Robin Hood) produzierte er ein Geflecht aus Beziehungen und Abhängigkeiten, die in einer Gruppe von Künstler*innen aus Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Lahore wirken. Die hier gezeigte multimediale Arbeit, die speziell für den Sommer des Wissens konzipiert wurde, mündet in einen Auftritt, der die Ambivalenz der legendären Robin Hood-Figur verdeutlicht. Einerseits verteilt Robin Hood das Geld der Reichen an die Armen und hilft diesen damit kurzfristig. Andererseits profitiert er gerade davon, dass die Situation so ist, wie sie ist und wird so zum Helden.

Beteiligte: Daniel Hopp mit Biesemann, Kenneth Dow, Gaia Gionti, Rosanna Graf, Curtis Kane Mahon, Lena Mai Merle, Imran Nafees Siddiqui, Liliana Orsini, Andy Prepp, Zaib Rehmann, Leonie Rottmann und Multi Wolf

https://vimeo.com/339728352

Sonntag, 23. Juni, 11-17 Uhr
Kulturpavillon, Rathausmarkt

Planet HFBK

Statussymbol, Funktionalität, Ersatzreligion, Veränderungsimpuls, Größenwahn, Befriedigung, Schaulust, Klassiker, Massentauglichkeit – es gibt viele Schlagworte in der Diskussion um die Rolle von Kunst und Design in der Gesellschaft. Wie setzen sich Designerinnen und Künstler in der speziellen Umgebung einer Kunsthochschule mit ihrer Rolle auseinander? Welche Methoden und Prozesse werden angewendet, was sind die Resultate? Wie fühlt sich ein Tag an der HFBK Hamburg an? Das und ein gehöriges Stück HFBK-Legende werden einmalig auf dem Rathausmarkt erlebbar sein.

Beteiligte: Tim Ballaschke, Lea Böttcher, Nick Guse, Johan-Pertti Hagelstein, Brigette Hoffman, Anna Satu Kaunisto, Jia Kim, Laura Mahnke, Janosa Mike, Harry Thring, Sebastian Tuchnitz, Dennise Vazquez, Klasse Anselm Reyle

Konzeption: Studio C.A.R.E. (Sebastian Kubersky, Christine van Meegen)

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?