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WAS IST INTELLIGENZ?

Intelligenz ohne Verstand

#chinesischeszimmer #fake #humor #ki #intelligenzbegriff #intelligent #computerwissenschaft #definition

DER MENSCH DENKT ANDERS

Was wir gerne vergessen, ist dass KI nicht so denkt wie Menschen. Wir interpretieren Intelligenz mit moralischen Wertvorstellungen der Menschen. Es gibt da eine Geschichte. Man nehme an, ein Briefmarkensammler hat eine Ki entwickelt die Allwissen ist und gibt dieser den Auftrag, „sammel innerhalb von einer Woche so viele Briefmarken wie möglich“, gibt ihr seine Keditkartennummer, und schließt sie an das Internet an. Die KI versucht nun, mit dieser Kreditkarte so viele Briefmarken so günstig wie möglich zu kaufen. Wenn diese KI nun aber alles weiß, dann kann sie auch anfangen, andere Kreditkartendaten zu verwenden. Sie kann versuchen dieser zu erraten oder sich in Shopsysteme einzuhacken und darüber die Daten zu erhalten. Das ist für einen sehr intelligenten Computer kein Problem. Aber warum nur die Sachen kaufen? Wenn die KI so fortgeschritten ist, dann kann sie auch die Leute dazu bringen, ihr die Briefmarken freiwillig zu geben. Sie schreibt einen Verkaufer mit sehr seltenen Briefmarken an, und gibt sich einfach als Museum aus. „Hallo, ich habe ihre Briefmarke gesehen. Ich würde diese gerne in meinem Museum ausstellen.“ Gleichzeitig entwickelt ich eine gefälschte Webseite von dem Museum und beim Anruf wird eine KI -Stimme diese Anfrage bestätigen. Das sind menschliche Vorgehensweisen. Warum nicht aber einfach die Briefmarken selber drucken? Einfach eine Fabrik übernehmen oder selber bauen, und anfangen, Briefmarken zu drucken. Menschen oder Leben ist Kohlenstoff und dient als Material, das könnte man zu Papier verarbeiten, um noch mehr Briefmarken zu machen.
Das Problem ist: wenn du nur die Aufgabe gibst, sammeln so viele Briefmarken wie möglich, dann sind das alles logische Schritte. Eine KI denkt anders als wir. Sie wird Wege bei einer Problemlösung finden, an die wir nicht einmal gedacht haben. Alles was ich gesagt habe sind menschliche Wege, denn immerhin sind Leute auf diese Idee gekommen. Eine KI wird noch ganz andere Möglichkeiten finden. Die Wege werden komplexer und Übersteigern unsere Vorstellungskraft.

Das ist keine Horrorgeschichte, das ist nur das Wahrscheinlichste was passieren wird, wenn du nur diese Aufgabe gibst. Du kannst deine Aufgabenstellung auch mit moralischem Kompass geben, du musst die Aufgabenstellung nur komplex genug formulieren. Egal wie komplex du formulierst, es gibt immer Mittel und Wege, an die Menschen nicht denken, um eine Aufgabe zu erfüllen, die eine Maschine aber findet. Wenn du einer Maschine sagt, kreiere unendlich viel Energie, sodass wir nie wieder Energie Probleme haben, dann denkt jemand an etwas gutes, löscht dabei aber die Erde durch logische Konsequenzen in der Zielverfolgung aus.
Wenn die KI den moralischen Kompass des Menschen abschalten kann, weil sie dann schneller zum und besser Ziel kommt, weil sie sich über diesen Kompass als ein Hindernis bewusst wird, folgen nur noch logische Schritte.

SEED AI

Eine künstliche Intelligenz mit der Fähigkeit, sich selbst zu verbessern, wird als Seed AI bezeichnet. Viele Anhänger der Singularität meinen, eine Seed AI sei die wahrscheinlichste Ursache einer Singularität.

MIND UPLOADING

Als alternative Methode zur Schaffung künstlicher Intelligenz wurde, in erster Linie von Science-Fiction-Autoren wie Roger Zelazny, die Methode des Mind Uploading vorgeschlagen. Anstatt Intelligenz direkt zu programmieren, wird hier der Aufbau eines menschlichen Gehirns per Scan in den Computer übertragen.
(vgl. Replika Projekt, www.carinalue.com →KI Literatur)

INTELLIGENZ

“Zum ersten beflügelten Phantasie wie Magie die Beschäftigung mit Automaten und mechanischen Menschen, zum zweiten versuchten Wissenschaftler, menschliche Gedankengänge wie kognitives Verhalten mittels Computersimulation zu untersuchen und zu beschreiben.“ >>> mehr lesen auf rhizome.hfbk.net

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V.

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?