de en

Hochschulrat

Mitglieder des Hochschulrats der HFBK Hamburg

Konstantin Kleffel vom Hamburger Architekturbüro Kleffel Papay Warncke ist seit dem Wintersemester 2011/12 Vorsitzender des Hochschulrats der HFBK Hamburg und zugleich Mitglied des HFBK-Freundeskreises.

Dr. Hans Jochen Waitz, Kunstmäzen und Sammler, ist stellvertretender Vorsitzender des Hochschulrats der HFBK Hamburg. Zudem ist er Mitglied des HFBK-Freundeskreises sowie im Vorstand des Kunstvereins Hamburg und in zahlreichen Stiftungen zur Förderung junger Kunst. Als Jurist setzte er sich in den 80er-Jahren gemeinsam mit dem Architekten Jan Störmer für den Erhalt der historischen Gebäude auf der Fleetinsel entlang der Admiralitätstraße und dem Alsterfleet ein und legte damit den Grundstein für die Ansiedlung zahlreicher Galerien und Ateliers.

Birgit Schäfer ist Geschäftsführerin der Hans Weisser Stiftung, deren Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich Wissenschaft und Jugendbildung liegen. Von 2010 bis Ende 2018 war sie als Mitglied des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg tätig, seit Juli 2015 als dessen Vorsitzende. Im Bundesverband Deutscher Stiftungen (BVDS) ist sie seit 2018 im Beirat und darüber hinaus in mehreren Gremien ehrenamtlich aktiv. Die studierte Juristin hat bis 2001 als Rechtsanwältin gearbeitet.

Eva Hubert hat fast 25 Jahre für die Filmförderung in Hamburg gearbeitet. Von 1997 bis 2015 war sie Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und hat in dieser Funktion u.a. den Kooperationsvertrag abgeschlossen, wodurch die HFBK-Abschlussfilme maßgeblich gefördert werden können. Sie ist Mitglied in der European Film Academy, im ZDF-Fernsehrat, im arte G.E.I.E. Beirat und im Kuratorium der Hamburgischen Kulturstiftung. Sie hat im September 2015 die Nachfolge von Nikolaus W. Schües im Hochschulrat der HFBK angetreten.

Birgit Kochen-Schmidt-Eych hat im Oktober 2017 die Nachfolge von Ortrud Westheider im Hochschulrat der HFBK angetreten. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der Hamburger Außenhandelsfirma Alfred Kochen GmbH & Co. KG. Neben ihrer Tätigkeit in der Firma ist sie auch Vorstandsmitglied der Gabriele-Fink-Stiftung in Hamburg. Von 2014 bis 2017 gehörte sie dem Präsidium der Hamburger Handelskammer an und ist dort auch im Außenwirtschaftsausschuss ehrenamtlich tätig.


Der Hochschulrat hat folgende Kompetenzen:

  • Beschlussfassung über den Struktur- und Entwicklungsplan sowie dessen Fortschreibung im Einvernehmen mit dem Hochschulsenat
  • Beschlussfassung über die Grundsätze für die Ausstattung und die Mittelverteilung
  • Genehmigung der Grundordnung und der Satzung über die Qualitätsbewertungsverfahren
  • Genehmigung der Wirtschaftspläne
  • Bestätigung der Wahl und Abwahl der Präsidentin oder des Präsidenten
  • Wahl und Abwahl der Kanzlerin oder des Kanzlers
  • Entgegennahme des Jahresberichts des Präsidiums
  • Beratung über den Jahresabschluss der Hochschule
  • Empfehlungen zur Profilbildung der Hochschule
  • Empfehlungen zur Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre
  • Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Studienangebots

Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik, die mit dem Hochschulwesen vertraut sind, können zu Mitgliedern des Hochschulrats ernannt werden. Sie arbeiten ehrenamtlich, ihre Amtszeit beträgt vier Jahre.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?