de en

Erasmus+ Personalmobilität

Erasmus+ trägt zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei. Personalmobilität kann nur in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule (also Deutschland) und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an Mareike Stolley.

Mobilität von Lehrenden / Mobilität zu Unterrichtszwecken

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die im Besitz einer gültigen Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) sind. Die Gastdozenten/Gastdozentinnen sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen. Dabei soll nach Möglichkeit die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden einbezogen werden.

Erasmus+ Lehraufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate (jeweils ohne Reisezeiten). Sie umfassen mindestens acht Unterrichtsstunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:

  • Professoren/Professorinnen und Dozenten/Dozentinnen, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Hochschule stehen
  • Dozenten/Dozentinnen ohne Dotierung
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professoren/Professorinnen und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

Weitere Informationen beim DAAD unter www.eu.daad.de/sta

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal (Lehrende und administratives Personal) zum Ausbau der Internationalisierung. Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der HFBK dürfen zu Fort- und Weiterbildungszwecken an eine andere Hochschule mit gültiger Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) oder an eine sonstige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gesendet werden.

Erasmus+ Aufenthalte zu Fort- und Weiterbildungszwecken dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate (jeweils ohne Reisezeiten).

Gefördert werden kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen, z. B.:

  • Verwaltung
  • Studienschwerpunkte
  • Bibliothek
  • International Office

Gefördert werden können beispielsweise folgende Formate:

  • Teilnahme an Sprachkursen
  • Teilnahme an Workshops und Seminaren
  • Hospitationen
  • Job Shadowing

Weitere Informationen beim DAAD unter www.eu.daad.de/stt

Finanzielle Förderung der Personalmobilität

Die finanzielle Förderung der Erasmus+ Personalmobilität orientiert sich an einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz für Aufenthalts- und Fahrtkosten, erfolgt aber auf Grundlage des Hamburgischen Reisekostengesetzes (HmbRKG):

  • 180 Euro ­
    Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • 160 Euro
    Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • 140 Euro
    Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Finanziell gefördert können maximal bis zu zehn aktive Aufenthaltstage (Arbeitstage) im Ausland. Eine frühzeitige Abstimmung der Reisepläne mit Mareike Stolley wird empfohlen. Grundsätzlich können nur Aufenthaltstage gefördert werden, an denen eine Aktivität im Sinne des Programms stattgefunden hat.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?