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Angela Bulloch

Angela Bulloch, Professorin für Zeitbezogene Medien

Angela Bulloch ist seit Oktober 2018 Professorin an der HFBK Hamburg im Studienschwerpunkt Zeitbezogene Medien.

Die in Berlin lebende Künstlerin (*1966) studierte von 1985 bis 1988 am Goldsmiths College in London. Sie ist ein Gründungsmitglied von BPA (Berlin Program for Artists).

Angela Bullochs konzeptuell strenge Arbeiten beschäftigen sich mit Systemen und Strukturen, die mit den Erwartungen des Publikums spielen. Ihre Skulpturen umfassen oft Licht, Klang oder Text und behandeln Themen wie Urheberschaft und Zeitaspekte.

Seit Ende der 1980er Jahre stellt Bulloch international aus und ist in wichtigen Sammlungen weltweit vertreten. 1997 war sie nominiert für den Turner Prize und 2005 für den Preis der Nationalgalerie.

Große Einzelausstellungen fanden im Modern Art Oxford, in der Secession, Wien (2005), dem Museum De Pont, Tilburg und The Power Plant, Toronto (2006), im Lenbachhaus Kunstbau, München (2008), in der Berlinischen Galerie (2011), im Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam (2012), und dem Sharjah Art Museum (2016) statt.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.