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WÜZSK. Design-Symposium

Im Rahmen von 100 Jahre Lerchenfeld

Konzeption und Moderation: Prof. Dr. Friedrich von Borries

Den enigmatischen Titel des Symposiums bilden die Abbreviaturen der Begriffe »Weltentwerfen«, »Überleben«, »Zusammenleben«, »Selbstsein« und »Kulturelle Transformation«. Unter dem Schlagwort Weltentwerfen zusammengefasst, stecken sie die zentralen Themenfelder für die Konzeption und theoretische Fundierung eines erweiterten Designbegriffs ab.

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 10 – 14.30 Uhr 10 Uhr
Weltentwerfen
Einführung: Prof. Dr. Friedrich von Borries, Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der HFBK Hamburg

10.10 Uhr
Überleben
Felix Hallwachs, Architekt, Manager des Studios von Olafur Eliasson, Geschäftsführer von Little Sun (gegründet von Olafur Eliasson und Frederik Ottesen - ein Kunstwerk, das Licht an die Orte der Welt bringen soll, an denen es kein funktionierendes Stromnetz gibt)

10.50 Uhr
Überleben
Daniel Kerber, Bildhauer, arbeitet in den Grenzbereichen von Design, Kunst und Architektur, Gründer von morethanshelters (ein soziales Unternehmen, das neuartige Formen von Notbehausungen entwickelt)

11.30 Uhr
Zusammenleben
Arno Brandlhuber, Architekt, lehrt an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg, arbeitet interdisziplinär, initiiert diskursive Formate, nimmt urbane Interventionen vor, agiert als Investor und stellt aus (zentrales Thema: Architektur als das »Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes«)

12.20 Uhr
Selbst-Sein
Rafael Horzon, Unternehmer, Autor (»Der Dritte Weg« und »Das Weisse Buch«), nahm zusammen mit der Sängerin Peaches das Video »Me, My Shelf and I« auf

13.20 Uhr
Kulturelle Transformation
Prof. Dr. Ludger Heidbrink, Philosoph, lehrt an der Universität Flensburg, Direktor des Responsibility Research Center (CRR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (Arbeitsschwerpunkt: die Theorie der Verantwortung) im Gespräch mit Prof. Jesko Fezer, Professor für Experimentelles Design an der HFBK Hamburg

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.