de en

Hilfsangebote für Studierende

Studieren heißt auch, sich immer wieder neu zu motivieren und sich selbst zu organisieren. Was tun, wenn das nicht gelingt?
Für Ihre Sorgen gibt es in der Hochschule und darüber hinaus verschiedene Anlaufstellen. Die Ansprechpartner*innen bieten vertrauliche Beratung bei Problemen, bei Überforderung im Studium, bei persönlichen Schwierigkeiten, bei Prüfungsängsten, Selbstzweifeln, persönlichen Krisen, Konflikten, in finanziellen Notlagen, Arbeitsstörungen im Studium, Isolation und Kontaktschwierigkeiten, Sinnkrisen, kurz: in schwierigen Situationen.

Gleichstellungsbeauftragte und Vertrauenspersonen an der HFBK


Die Gleichstellungsbeauftragten stehen allen Studierenden in Fragen geschlechtsbezogener Diskriminierung, Belästigung und sexueller Gewalt zur Verfügung, aber auch zum Thema familiengerechte Hochschule, Kunststudium mit Kind und der Vereinbarkeit von Studium und Familie.

Für alle weiteren Belange bezüglich Diskriminierung, ungerechter Behandlung oder sonstigen Konfliktsituationen stehen Ihnen die Vertrauenspersonen zur Seite.

Beauftragte für die Belange von Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen an der HFBK


Die Beauftragte für die Belange von Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind die Anlaufstelle für Studieninteressierte, Studienbewerber*Innen und Studierende mit länger dauernden oder dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Frank Richters und Christoph König beraten und unterstützen Sie bei allen beeinträchtigungsbezogenen Anliegen rund um Studienorientierung, Bewerbung und Studium.

Beauftragte für Studierenden mit Beeinträchtigungen

Vertrauensausschuss der Werkstattleiter*innen an der HFBK


Die Mitglieder des Vertrauensausschusses stehen den HFBK-Studierenden bei Unstimmigkeiten über Werkstattnutzung und -zugang zur Verfügung.

Psychologische Beratungsstellen


Die psychologische Beratungsstelle befindet sich an der Uni Hamburg (auch für Studierende der HFBK und der HfMT). Die Psychotherapeut*innen der Zentralen Studienberatung sind besonders mit den Problemen der studentischen Lebenssituation vertraut. Studierende können sich mit persönlichen Anliegen, die sich auch auf das Studium auswirken, hierhin wenden.


Psychiatrische Ambulanzen
der Kliniken z.B. Psychiatrische Akutambulanz der Schön Klinik, Dehnhaide 120, Tel: 2092-1410, nachts: 2092-2911

Wege zur Psychotherapie

Information der Psychotherapeuten Kammer: Therapeut*innensuche und Broschüre "Wege zur Psychotherapie" sowie Therapeut*innensuche von Pro Psychotherapie e.V.

Terminvergabestelle der Kassenärztlichen Vereinigung bei Ärzt*innen oder Psychotherapeut*innen

https://www.kvhh.net/de/patienten/terminservicestelle.html#

Studentische Telefonseelsorge


Tel. (040) 411 70 411 – täglich von 20 bis 24 Uhr

www.stems.de

Weitere externe Beratungsangebote


Empower

Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

https://hamburg.arbeitundleben.de/empower

Basis und Woge e.V.

Unabhängige Antidiskriminierungsberatung

http://www.basisundwoge.de/

Opferhilfe Hamburg

Beratung bei Gewalt und Trauma

https://opferhilfe-hamburg.de/

Programm für Studienaussteiger*innen


Shift heißt das Angebot der Hamburger Hochschulen, das Studienzweifler*innen helfen soll, möglichst ihr Studium erfolgreich abschließen zu können. Zudem werden Studienabbrecher*innen in Kooperation mit Partnern der Wirtschaft beraten mit dem Ziel, sie für eine Berufsausbildung zu gewinnen.
www.shift-hamburg.de

Initiative "Stärker als Gewalt"


Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Auf www.staerker-als-gewalt.de gibt es gebündelte Informationen und Hilfsangebote für Betroffene sowie Nachbarinnen und Nachbarn.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?