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Designförderung durch die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst

Der mit 4.000 Euro dotierte »HFBK-Designpreis der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst« wurde erstmals 2010 vergeben und ist eine Anerkennung für junge Designerinnen und Designer in Hamburg. Er soll darauf aufmerksam machen, dass in der Hansestadt auf hohem Niveau zukunftsweisende Designideen entwickelt werden.

Preisträger*innen

2014

Hauptpreis: Charlotte Dieckmann, Daniel Pietschmann, »Gartenhaus am Holstenkamp«
Hauptpreis: Magnus Gburek, »Strategische Esoterik«
Sonderpreis: Miryam Pippich und Kathrin Zelger, »LO Wasserschmuck«
Sonderpreis: Frieder Bohaumilitzky, »Stube Zwanzig-Sechzehn«

Jury

  • Dennis Conrad, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Dr. Eva‐Dorothee Leinemann, Leinemann‐Stiftung für Bildung und Kunst
  • Thomas Edelmann, freier Journalist und Designkritiker
  • Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor Marta Herford
  • Heike Mutter, Professorin für Grafik/Typografie/Fotografie an der HFBK Hamburg

2013

1. Enzo Mittelberger, Mülltonnensitzmöbel
2. Studio Experimentelles Design, »Public Design Support«
2. Magnus Gburek, »Nyx«

Jury

  • Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, Museum für Kunst und Gewerbe
  • Dr. Eva-Dorothee Leinemann, Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst
  • Prof. Jesko Fezer, Professor für Experimentelles Design an der HFBK Hamburg
  • Dr. Hanno Rauterberg, Feuilleton-Redakteur Die Zeit

2012

1. Mario Pitsch, »Die Dreistigkeit des Objekts 1«
2. Michael Bernhard, Alexander Joly, Oliver Schau, »Niebuhr-Hochhaus-Gemeinschaft«
2. Ruben Faber, Aluminiumschaumleuchte

Jury

  • Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, Museum für Kunst und Gewerbe
  • Dr. Eva-Dorothee Leinemann, Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst
  • Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor, Marta Herford
  • Ingeborg Wiensowski, Journalistin u.a. für KulturSpiegel und Spiegel Online
  • Glen Oliver Löw, Professor für Produktentwicklung, Hochschule für bildende Künste Hamburg

2011

1. Samuel Burkhardt, Sportfahrzeug »EXE«
1. Oliver Schau, Sitzmöbel »DN_100«
2. Daniel Kern, flexibler Holzstuhl

Jury

  • Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, Museum für Kunst und Gewerbe
  • Dr. Eva-Dorothee Leinemann, Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst
  • Julia Lohmann, Professorin für Design, HFBK Hamburg
  • Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor Marta Herford
  • Dorothea Sundergeld, Freie Journalistin mit Design-Fokus für Art, Architektur & Wohnen, Form u.a.

2010

Christian Dobbert, Ines Göbel, Robert Korn, »Zelt«
Martin Malich, »Pluralektor«

Jury

  • Ingo Offermanns, Professor für Grafik, HFBK Hamburg
  • Pia Stadtbäumer, Professorin für Bildhauerei, HFBK Hamburg
  • Dr. Chup Friemert, Professor für Designgeschichte/-theorie, HFBK Hamburg
  • Christian Schüten, BFGF Design Studios Hamburg

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?