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Lehramt (Grundschule)

Regelstudienzeit: 6 Semester

Abschluss: Bachelor of Education (für Studienanfänger ab WS 2020/21)

Ab dem ersten Jahr arbeiten die Grundschullehramt-Studierenden semesterübergreifend in einer eigenen Fachklasse, die von einer Professur für Bildende Kunst im Bereich Kunstpädagogik künstlerisch-praktisch betreut wird. Die Studierenden beginnen mit der Suche nach einem für sie geeigneten künstlerischen Problemfeld. Dafür werden sie beratend begleitet von dem/der Professor*in, suchen das Gespräch mit den Mitstudierenden, experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Medien und reflektieren die eigene Praxis.

Parallel dazu belegen die Studierenden pro Semester jeweils eine Grundlagenveranstaltung aus den verschiedenen Studienschwerpunkten. In den zahlreichen künstlerischen Werkstätten erarbeiten sie sich ein umfassendes Wissen über diverse Materialien, Techniken und ihre Anwendungsmöglichkeit in unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen und lernen die notwendigen handwerklichen und technischen Fertigkeiten. Das wissenschaftliche Angebot fördert sie zudem darin, ihre künstlerischen Entwicklungsvorhaben präzise zu durchdenken, theoretisch zu vertiefen und reflektiert darzulegen.

Mit Rücksicht auf das spätere Berufsfeld Grundschule steht weniger die Weiterentwicklung einer eigenen künstlerischen Praxis im Vordergrund, denn – ausgehend von eigenen Fragestellungen und auf der Basis der künstlerischen Freiheit – ein spielerisch-experimenteller und offener Umgang mit Materialien, Objekten und Verfahren. Die künstlerischen Entwicklungsvorhaben bewegen sich im Spannungsfeld zwischen individuellen Interessen, Reflexion des aktuellen Kunstkontextes und Bezügen zu Alltag und Lebenswelt.

In den kunstpädagogischen Studien werden die künstlerischen Entwicklungsvorhaben um deren vermittelnde Dimension vertieft. Dabei steht vor allem die Reflexion der institutionellen Rahmung von Schule, ihrer Bedingungen, Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Die Studierenden präsentieren und diskutieren ihre eigenen künstlerischen Arbeiten innerhalb der Klasse oder in Kolloquien und erarbeiten sich dadurch die Fähigkeit, eigene und fremde künstlerische Arbeiten zu analysieren, kontextualisieren, reflektieren und schließlich zu vermitteln. Kenntnisse von aktuellen Konzepten der Kunstvermittlung sowie der Geschichte der Kunstpädagogik befähigen die Studierenden, eine Vision hinsichtlich einer zukünftigen künstlerischen Lehre an Grundschulen zu entwickeln.

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Für Studierende, die AB WS 2020/21 ihr Studium begonnen haben

Bachelor-Teilstudiengang »Bildende Künste« (Lehramt) – Studienrichtung Grundschule

Kontakt

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.