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Promotionsvorhaben Yvonne Zindel

Arbeitstitel:

Performative Konversation als Material in Kunst, Kunstvermittlung und im Kuratieren

Betreuung: Prof. Dr. Astrid Mania, Prof. Thomas Rentmeister (HBK Braunschweig)

»Performative Konversation als Material in Kunst, Kunstvermittlung und im Kuratieren (AT)« behandelt das Format des performativen Gesprächs als Material. Ich untersuche die »Performative Konversation« anhand von Beispielen in den Handlungsräumen 'Lehre', 'Künstlerische Praxis' und 'Kuratorische Praxis'.

Der Bogen soll vom »performativen Gespräch« als Material in der künstlerischen Ausbildung und Praxis, hin zum »inter-disziplinären« Gespräch als Material, unter Einsatz von Techniken des Virtuellen, in der Künstlerischen und Kuratorischen Praxis gespannt werden.

Dem kollektiven, performativen Gespräch als Format begegnet man in der Lehre an Kunsthochschulen. Ich möchte, um dies zu erläutern, aus dem 2007 von der Staedelschule Frankfurt herausgegebenen Band »kunst lehren / teaching art« zitieren. Der an der Städelschule als Professor für Architekturtheorie lehrende Mark Wigley, im Gespräch mit Johann Bettum: »Ich bin voller Bewunderung für die traditionellen Studio-Lehrmethoden. Ich glaube tatsächlich, dass sich andere Bereiche immer mehr auf diese Form besinnen werden. Obwohl jeder einzelne Student letztlich sein Projekt abliefert und präsentiert, ist es doch ein kollektiver Produktionsprozess, denn viele Impulse für das Projekt kommen von den anderen Mitgliedern der studentischen Gruppe oder vom Lehrer. Mit anderen Worten: Das Studio stellt eine bestimmte Intelligenzform dar, bei der die Studenten augenscheinlich ihre Projekte bearbeiten, doch natürlich wird das Projekt auch von der Gruppe oder von den Diskussionen in der Gruppe beeinflusst. Das Studio ist ein gutes Modell für kollektives Arbeiten, das dann einem einzelnen Namen, einer einzelnen Signatur weicht.«

Der Begriff Performative Konversation bezeichnet also das Format des Gesprächs als partizipativen, kollaborativen Schaffensprozess in der digitalisierten Gegenwart.

Vita:

  • seit April 2014 externe Promovendin im Promotionsstudium (Studienziel Dr. phil. in art.) an der HFBK Hamburg, betreut von Prof. Dr. Michael Diers
  • Juli 2012 Diplom mit Zusatzqualifikation Kunstvermittlung
  • 2007 – 2012 Studium der Kunstwissenschaft, der Freien Kunst und der
  • Kunstvermittlung an der HBK Braunschweig
  • 2005 – 2007 Studium der Kunstwissenschaft und Germanistik an der HBK Braunschweig und der TU Braunschweig

Auswahl kuratorischer und kunstvermittelnder Projekte:

  • seit August 2013 Reihe von Salons in Zusammenarbeit mit dem Grimmuseum Berlin, dem District e.v., Kunst und Kulturförderung, Berlin; Arbeit mit (u.a.) Mariechen Danz, KünstlerInnengruppe 'ffffff',
  • 'Team Titanic' und der Künstlergruppe 'Voina'
  • Juli 2010 – Juli 2011 Entwicklung und Organisation einer Ausstellungsreihe: „Based on Paper – Neue Perspektiven in der Zeichnung der zeitgenössischen Kunst“, an 7 verschiedenen Orten mit 13 jungen künstlerischen Positionen aus 5 Ländern
  • Juni – Oktober 2010 Mitorganisation der 6. Ostseebiennale auf der Ostsee-Insel Rügen
  • Ausstellungen, Konzerten, Politischen Veranstaltungen und
  • Vorlesungen
  • April 2009 – November 2010 Freie Kuratorin für die Stadt Braunschweig und das Kultusministerium Niedersachsen
  • Oktober 2008 – Juni 2012 Leitung der Kunstvermittlung im Kunstverein Braunschweig, danach Freie Mitarbeiterin bis Juni 2012
  • Oktober 2008 – Juni 2012 regelmäßig Lehraufträge an der HBK Braunschweig im Bereich der Kunstvermittlung und im Ausstellungsmanagement
  • Oktober 2009 – Juli 2012 Gründung und Leitung des KAWA, eines studentischen Kunstprojekts; Organisation von Themenabenden,

Kontakt: eve.reiners@gmx.de

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

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Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

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Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?