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Bühnenraum

Bühnenraum im Bachelor-Studium

Ziel des Studienschwerpunktes »Bühnenraum« ist die Grundlegung einer eigenständigen künstlerischen Position sowie die Anleitung zu historisch-kritischer Reflexion theoretischer und praktischer Fragen der Gestaltung theatraler Räume in Gegenwart und Geschichte. Darüber hinaus geht es gemäß dem interdisziplinär verfassten Studium an der HFBK um die Auseinandersetzung mit den Nachbardisziplinen und folglich um die spezifische Verortung der eigenen künstlerischen Bestrebungen in diesem erweiterten Rahmen der Kunst- und Bildproduktion einschließlich der alten und neuen technischen Medien (Fotografie, Film, Video, Computer).

Die Gestaltung des theatralen Bühnenraums erwächst aus den äußeren architektonischen und funktionalen Gegebenheiten sowie aus den Anforderungen von Stück und Regie. Aus dem historischen und eigenen Textverständnis heraus und in Auseinandersetzung mit Dramaturgie und Regie die Idee einer szenischen Raumeinheit zu entwickeln und praktisch umzusetzen, ist das zentrale Anliegen der Ausbildung. Das Studium ist ausgerichtet auf den Entwurf von Bühnenräumen und Rauminstallationen für die szenische Arbeit (Theater, Musiktheater, Film und Fernsehen). Ausgangspunkt ist das künstlerische Vorhaben der/des Studierenden, das von der Idee bis zur Umsetzung von Lehrenden in Einzel- und Gruppenkorrekturen begleitet wird. Die Stufen der Realisierung führen vom Konzept zum Entwurf und Modell und weiter bis zur bühnenreifen Produktion und schließen experimentelle Raumarbeiten ebenso ein wie Performances. Die notwendigen handwerklichen und technischen Fertigkeiten, darunter bühnentechnisches Zeichnen, Modellbau und -fotografie sowie CAD, digitale Bildbearbeitung und Videoschnitt, können in den Werkstätten (Holz, Metall, Keramik, Druck) und Studios (Licht, Ton, Video) ausgebildet und erprobt werden; darüber hinaus ist analytisches Verständnis der unterschiedlichen inhaltlichen und formalen Ansätze in den Bereichen Regie, Dramaturgie, Kostüm, Licht, Ton und Video gefragt.

Die begleitende wissenschaftliche Ausbildung vertieft die künstlerischen Fragestellungen und Erfahrungen und stellt historisches und theoretisches Wissen sowie methodische Handhaben bereit, die dazu beitragen, das künstlerische Selbst- und Geschichtsverständnis zu vertiefen.

Bühnenraum im Master-Studium

Im Studienschwerpunkt »Bühnenraum« erhalten die Studierenden die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zur eigenständigen Formulierung künstlerischer Fragestellungen zu vertiefen sowie ihr kritisches Reflexionsvermögen zu theoretischen und praktischen Fragen der Entwicklung und Erforschung von szenischen Räumen zu erweitern.

Die im grundlegenden Bachelor-Studiengang erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung künstlerischer Methoden und Strategien werden in szenischen Projekten mit/in öffentlichen Räumen überprüft. Diese Projekte werden in Kooperation mit verschiedenen Institutionen (aktuell Theaterakademie Hamburg, Theater Kiel, Ruhrfestspiele) realisiert.

Das Studium ist ausgerichtet auf den Entwurf von Bühnenräumen und Rauminstallationen für die szenische Arbeit (Theater, Musiktheater, Film und Fernsehen). Ausgangspunkt ist das künstlerische Vorhaben der/des Studierenden, das von der Idee bis zur Umsetzung von Lehrenden in Einzel- und Gruppenkorrekturen begleitet wird. Die Stufen der Realisierung führen vom Konzept zum Entwurf und Modell und weiter bis zur bühnenreifen Produktion und schließen experimentelle Raumarbeiten ebenso ein wie Performances.

Das analytische Verständnis der unterschiedlichen inhaltlichen und formalen Ansätze in den Bereichen Regie, Dramaturgie, Kostüm, Licht, Ton und Video wird gefördert; die erworbenen handwerklichen und technischen Fertigkeiten, darunter bühnentechnisches Zeichnen, Modellbau und -fotografie sowie CAD, digitale Bildbearbeitung und Videoschnitt, können in den Werkstätten (Holz, Metall, Keramik, Druck) und Studios (Licht, Ton, Video) weiter entwickelt und erprobt werden

Darüber hinaus geht es gemäß dem interdisziplinär verfassten Studium an der HFBK um die Auseinandersetzung mit den Nachbardisziplinen und folglich um die spezifische Verortung der eigenen künstlerischen Bestrebungen in diesem erweiterten Rahmen der Kunst- und Bildproduktion einschließlich der alten und neuen technischen Medien (Fotografie, Film, Video, Computer)

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?