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2017/05/02: Mit Künstlern essen – Anselm Reyle gestaltet Mensa der HFBK neu, Hirn & Wanst kocht dazu

Pressetermin mit Kostprobe: Montag, 8. Mai 2017, 11 Uhr

Kochen und Kunst gehört nicht erst seit der aktuellen Documenta untrennbar zusammen. Als Thema wird es mit der Wiedereröffnung der Mensa an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) zum Sommersemester neu interpretiert: mit einer Umgestaltung des Innenraums nach einem Entwurf des international bekannten Künstlers Anselm Reyle, Professor für Malerei an der HFBK Hamburg, und einem anspruchsvollen Kochkonzept der Hirn und Wanst-Küchenbrigade aus Wilhelmsburg. Letzteres bestand bereits Anfang April den Mensatest von FAZ-Gastronomiekritiker Jürgen Dollase mit Bestnoten.

Die künstlerisch umdefinierte Mensa vervollständigt mit der darüber liegenden Aula und Bibliothek den Dreiklang der zentralen Räume der Kunsthochschule. Bei den Umbaumaßnahmen, die von der HFBK-Architektin Ute Reiter und dem freien Architekten und HFBK-Absolventen Ulrich Hahnefeld betreut wurden, ging es nicht nur um eine notwendige funktionale Ertüchtigung – etwa der Lüftungsanlage, der Grund- und Elektroleitungen, durch ein Kühlhaus und Sanitäranlagen sowie eine Front Cooking-Küchenstruktur –, sondern in der Zusammenarbeit mit Anselm Reyle vor allem auch um die Schaffung eines atmosphärisch dichten Gastraums mit einer bühnenartigen Situation, in der die Zubereitung und der Genuss von Essen zu einem kommunikativen wie kulturellen Akt verschmelzen.

Das Mensaangebot umfasst täglich wechselnde, saisonal und regional basierte Mittagsgerichte, die jeweils mit und ohne Fleisch sowie vegan von der Hirn und Wanst-Küchenbrigade (u.a. Konspirative KüchenKonzerte) zubereitet werden. Eine Cafeteria – momentan noch »im Exil« auf dem Gang, da die Umgestaltung des Mensavorraums erst im nächsten Jahr erfolgt – ergänzt das Angebot. Die HFBK-Mensa versteht sich als Ort der Transformation, in dem in Zusammenarbeit mit Studierenden, Lehrenden und Gästen, also Essenden und Trinkenden sowie den Kochenden samt Zutaten, Rezepten, Küchengeräten und der Raumarchitektur die Wechselwirkungen von Kunst, Kochen, Essen und Wissenschaft ausgelotet werden sollen.

HFBK Mensa

Ort: Lerchenfeld 2, Hamburg, Untergeschoss (Zugang auch über die Terrasse)
Öffnungszeiten: Mo–Fr Mensa 12–15 Uhr / Kaffeeklappe 9–18 Uhr
Betreiber: Hirn und Wanst / Kaffeeklappe
www.hfbk-hamburg.de

Pressekontakt

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V.

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

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Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

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Absolvent*innenstudie der HFBK

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Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?