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2020/11/26: HFBK-Absolventin Roxana Reiss erhält Deutschen Kurzfilmpreis



Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am 25. November 2020 in einer virtuellen Gala die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises 2020 bekannt gegeben: HFBK-Absolventin Roxana Reiss erhielt für ihren in Peru gedrehten experimentellen Dokumentarfilm ALTURAS (PE/D/DK 2020, 30 min., 16:9, Farbe) den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Kurzfilmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten. Bei dieser wichtigsten Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland konnte sich Roxana Reiss gemeinsam mit ihrem Koproduzenten Marian Freistühler gegen 254 wettbewerbsfähigen Einreichungen behaupten. Jedes Jahr prämieren die Jurys des Deutschen Kurzfilmpreises herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen. 2021 werden die prämierten Filme im Rahmen einer deutschlandweiten Kinotour zu sehen sein.

ALTURAS wurde von Roxana Reiss und Marian Freistühler mit Ohne Falsch Film produziert. Der Abschlussfilm wurde von Prof. Robert Bramkamp betreut und mit 4.000 Euro von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gefördert. Als Zweitprüfer war Prof. Pepe Danquart beteiligt. Roxana Reiss, 1993 in Berlin geboren, studierte bis 2020 Film an der HFBK Hamburg und der FUC in Buenos Aires. Derzeit absolviert sie ein Kamera-Studium an der Dänischen Filmschule in Kopenhagen. ALTURAS ist ihre erste dokumentarische Regiearbeit und ihr Bachelor-Abschlussfilm an der HFBK Hamburg.

Zum Inhalt von ALTURAS: Fragmente aus dem Alltag einer peruanischen Familie auf 3600 Metern über dem Meeresspiegel. Das Land ist trocken, das Licht gleißend. Was wächst an diesem Ort? Eine stille Suche in Weite und Nähe in der kleinen Gemeinde von Contay. Hier steht Elisa Taboada als erste Frau zur Wahl als Gemeinderätin. Im Rückblick auf die Abschlussprüfung kommentiert Professor Robert Bramkamp: „Dieser Film hat eine Diskussion mit der postkolonial avancierten Koprüferin ausgelöst: Darf eine europäische, weiße Frau in den peruanischen Anden den emanzipatorischen Befreiungskampf einer indigenen Frau in dieser Weise filmen? Visuell durchdacht, emphatisch, einfühlend und voll geteilter Freude darüber, dass die Hauptheldin am Ende in einer demokratischen Wahl auch noch gewählt wird?“

Kontakt: www.roxanareiss.com l www.ohnefalschfilm.de l @ohfafilm

Der Trailer findet sich hier auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

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Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

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Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?