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Studienstiftung des deutschen Volkes

Das Förderprogramm des größten und ältesten deutschen Begabtenförderungswerks bietet neben Stipendien im Bereich Kunst auch solche in den Bereichen Design, Film, Typografie, Grafik und Bühnenbild. Für beide Programme werden Studierende von ihren Kunsthochschulen vorgeschlagen. Um eine Auswahl aus den empfohlenen Kandidaten zu treffen, werden von der Studienstiftung einmal pro Jahr unabhängige Kommissionen aus Fachleuten berufen.

Das Nominierungsverfahren an der HFBK Hamburg:

Jeder Studienschwerpunkt (außer Theorie und Geschichte) kann jeweils zu Ende Oktober bis zu zwei Kandidat*innen vorschlagen. Die max. 14 Kandidat*innen präsentieren dann Anfang November vor der HFBK-Jury, die bis zu 7 Studierende (4 für den Bereich Kunst, 3 für den Bereich Grafik/ Design/ Film) für die Studienstiftung nominiert; die Studienstiftung wählt Anfang des neuen Jahres anhand von Präsentationen ihre endgültigen Stipendiat*innen aus.

Kriterien für die Nominierung:

  • Kandidat*innen dürfen zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sein (Stichtag ist der 01.04.2020)
  • Kandidat*innen müssen sich zum Zeitpunkt der Nominierung mindestens im 3. (BA-)Semester befinden.
  • nach dem WS 2019/20 müssen den Kandidat*innen noch mindestens 2 Semester Regelstudienzeit bis zum Abschluss des Masters verbleiben (d.h. es gehen nur Bachelor-Studierende und 1. Mastersemester-Studierende)
  • die besten Chancen haben Bewerber*innen zwischen dem 4. und 6. Fachsemester
  • alle EU-Bürger (einschließlich Student*innen aus Beitrittskandidatenländern) können für das Stipendium vorgeschlagen werden
  • ausgeschlossen sind Vorschläge zur Förderung von Zweit- und Ergänzungsstudien.

Stipendiat*innen der HFBK Hamburg

(Auszug)
ab 2021
Belia Brückner, Zeitbezogene Medien

ab 2020
Raphaela Andrade Cordova, Bühnenraum
Laurel Chokoago, Zeitbezogene Medien

ab 2019
Vicente Hirmas Schmidt-Timmermann, Bildhauerei
Salka Tiziana Poeschel García-Courtoy, Film
Anas Saleh, Film
Szerafina Schiesser, Bildhauerei
Martha von Mechow, Film

ab 2018
Jamil Jalla, Zeitbezogene Medien
Tanita Olbrich, Film
Pia Schmikl, Zeitbezogene Medien
Jakob Spengemann, Bühnenraum

ab 2017
Noémi Barbaglia, Bildhauerei
Marie-Theres Böhmker, Design
Jesús Antonio Pulpón Jiménez, Film
Signe Raunkjær Holm, Zeitbezogene Medien

ab 2016
Leonie Rottmann, Zeitbezogene Medien
Laslo Strong, Grafik/Typografie/Fotografie

ab 2015
Daniel Hopp, Zeitbezogene Medien
Lulu Eliza MacDonald, Bildhauerei
Badrieh Wanli, Zeitbezogene Medien

ab 2014
Torben Wessel, Malerei/Zeichnen

ab 2013
Magnus Gburek, Design
Saskia Senge, Zeitbezogene Medien
Lisa Sperling, Film
Nuriye Tohermes, Design

ab 2011
Jens Franke, Zeitbezogene Medien
Marlene Denningmann, Film
Björn Last, Film

ab 2010
Nina Hollensteiner, Bildhauerei
Helena Wittmann, Film

ab 2009
Susanne Itzel, Freie Kunst

ab 2007
Lena Schmidt, Freie Kunst

ab 2006
Nora Klasing, Design

Kontakt

Vertrauensdozentin

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?