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Artistic and Cultural Orientation

Vorstudien-Programm für an einem Kunststudium interessierte Migrant*innen

Das einsemestrige Programm Artistic and Cultural Orientation (ACO) der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) richtet sich an geflüchtete Künstler*innen, die an künstlerischen und/oder gestalterischen Fragestellungen in den Bereichen Film, Fotografie/Grafik, Design und Malerei/Bildhauerei interessiert sind und sich später möglicherweise für ein Studium der Bildenden Künste bewerben wollen.

20 Programmteilnehmer*innen setzen sich in einem Seminar theoretisch mit Denktraditionen der westlichen Kunst, Kultur und Gesellschaft auseinander und probieren in künstlerischen Workshops mit HFBK-Alumni Arbeitsformen hiesiger Kunsthochschulen praktisch aus. Präsentationen der Studienschwerpunkte geben einen Einblick in die verschiedenen methodischen und medialen Ansätze der HFBK, und fachspezifische Beratungen ermöglichen ein gezieltes Eingehen auf die individuelle Bildungsbiografie.

Ein Paten-System ergänzt das Programm, d.h. eingeschriebene Kunststudierende der HFBK begleiten Programmteilnehmende während des gesamten Semesters, sie helfen bei der Orientierung in der Hochschule, vermitteln einen Eindruck vom Studienalltag, beantworten studienpraktische Fragen und helfen beim Kennenlernen der Kunstszene.

Exkursionen und Führungen mit Fokus auf das zeitgenössische Kunstleben in Hamburg sollen zum besseren Verständnis der Umgebung und Kultur beitragen. Am Ende des einsemestrigen Programms ist eine Abschlussdokumentation vorgesehen (Ausstellung und/oder Publikation), die die Erfahrungen und Ergebnisse des Austauschs öffentlich sichtbar macht.

Die Lehrveranstaltungen finden vorwiegend in deutscher Sprache statt. Deshalb sind Deutsch-als-Fremdsprache-Kurse Bestandteil des Programms.

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die Ringvorlesung Cross-Cultural Challenges mit Künstler*innen, Theoretiker*innen und Kurator*innen, die eine nicht-europäische Perspektive und ihre je besondere ästhetische Strategie im Umgang mit dem aktuellen Zeitgeschehen mitbringen. Diese richtet sich an alle Hochschulmitglieder und will den Diskurs über kulturelle Transfers und verschiedene »Schulen des Sehens« forcieren.

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass das Angebot vorerst eingestellt wurde.

Kontakt

Programmleitung ACO

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?